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Pont-Aven: die Stadt der Maler

Natur, Wasser, Kunst… Pont-Aven begeistert mit seinen vielen Facetten. In der Gemeinde nahe der Atlantikküste kann man den Lauf des Flusses bewundern, der von der Montagne Noire herabfließt und sich durch eine wilde Landschaft von großen Felsen schlängelt. Kein Wunder, dass sich das Dörfchen als besonders günstiger Standort für die Ansiedlung zahlreicher Wassermühlen erwies. Sie hauchten der verschlafenen Region Leben ein und sind Ursprung des Sprichworts: „Pont-Aven, berühmte Stadt, 14 Mühlen, 15 Häuser.“ Auf Französisch ist der Spruch etwas eingängiger und reimt sich natürlich… Neben den Steinbauten für die Umleitungskanäle, die zur Wasserversorgung der Mühlen dienen, trug auch das Schauspiel der Wäscherinnen an den Ufern und auf den Inseln zu Pont-Avens ganz besonderem Ruf bei. So erfreute es sich im Laufe der Jahre zunehmender Beliebtheit bei Künstlern. Im 19. Jahrhundert schenkte eine Künstlerkolonie, die an diesem friedlichen Ort ihre Schule gründete, dem Dorf neue Farben. Noch heute können Sie hier zahlreiche Kunstgalerien besuchen, die den unkonventionellen Esprit von einst in ihren Ausstellungen aufrechterhalten.

Pont-Aven ist wichtiger Anlaufpunkt für all diejenigen Künstler, die ihrem großen Vorbild Paul Gauguin nacheifern möchten. Ausgestattet mit einem Museum für bildende Kunst, städtischen Künstlerateliers, einer Kunstschule und einem internationalen Zentrum für zeitgenössische Kunst sowie 60 privaten Ausstellungsräumen zeigt das Dorf seinen Besuchern das bunte Gesicht einer Stadt, in der die Malerei im Mittelpunkt steht. Bereits im Jahr 1794 verschlug es den ersten „Touristen“ nach Pont-Aven: Der bretonische Autor Jacques Cambry schrieb über seinen Besuch des malerischen Dörfchens und steigerte so dessen Bekanntheitsgrad.

Die Schönheit dieser kleinen Gemeinde, die um den stürmischen Fluss herum errichtet wurde, das unvergleichliche Licht des Tals, die legendäre Gastfreundlichkeit, das bunte Treiben am Hafen, die Offenheit der Einheimischen… Alle Voraussetzungen sind gegeben, um dieses Dorf im Finistère zu einem besonderen Anziehungspunkt für Maler und Reisende zu machen – heute wie damals!

Überqueren Sie die Brücke, schlendern Sie durch die Straßen und kleinen Stege und folgen Sie dem Flusslauf entlang der malerischen Ufer der 14 Mühlen. Der Aven schlängelt sich allgegenwärtig durch das Dörfchen. Weiter flussabwärts befindet sich neben dem Schloss Hénant eine bezaubernde Gezeitenmühle aus dem 15. Jahrhundert. Unten am Meer angekommen findet man den von weißen Badehäuschen idyllisch eingefassten Strand von Port-Manech.

Auch heute noch weckt die geschichtsträchtige Gemeinde Begeisterung bei Künstlern und Kunstliebhabern gleichermaßen und besticht außerdem mit regionalen Gebäckspezialitäten. Die sogenannten Traou Mad sind köstliche Butterkekse. Alexis Le Villain erfand zu Beginn des 20. Jahrhunderts das legendäre Rezept für diese süße Leckerei. Die genauen Zutaten sind geheim… doch eines ist sicher, die knusprigen Kekse sind ein kulinarisches Highlight der Bretagne. Freuen Sie sich auf unvergessliche Momente in Pont-Aven und erkunden Sie das faszinierende Dorf gemeinsam mit der Familie oder Freunden.